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Übernahmemarkt: Deutschland exportiert seine Unternehmen … – FAZ.NET

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In chinesischer Hand: Betonpumpenhersteller Putzmeister ist auf Einkaufstour Bild: Action Press
Immer mehr deutsche Firmen werden von ausländischen gekauft. 196 waren es im ersten Halbjahr. Experten sehen darin ein Lob für die deutschen Unternehmen.
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Deutschland wird seiner Rolle als einer der weltgrößten Exporteure auch auf dem Markt für Übernahmen gerecht. Das Interesse ausländischer Übernehmer an deutschen Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2012 noch einmal deutlich um fast 13 Prozent auf 196 Fälle zugenommen. Axel Gollnick, geschäftsführender Partner der auf Unternehmenstransaktionen spezialisierten Unternehmensberatung M&A International in Kronberg bei Frankfurt, sieht darin eine Anerkennung der Qualität deutscher Unternehmen.
„Einen besseren Orden für deutsche Unternehmen als das große Interesse ausländischer Übernehmer an ihnen kann es kaum geben.“ Das bestätigt auch eine Umfrage des Instituts für Wirtschaftsberatung, wonach 60 Prozent Unternehmen akquirieren, um das eigene Programm zu erweitern. 40 Prozent möchten durch Übernahmen ihre Preise besser am Markt durchsetzen können.
Weil sich der gesamte Übernahmemarkt im ersten Halbjahr auf hohem Niveau stabilisiert hat (siehe Grafik), haben die rein innerdeutschen Transaktionen abgenommen und liegen mit knapp 47 Prozent auf dem niedrigsten Stand der vergangenen fünf Jahre. Nach einer Auswertung der Anwaltskanzlei Allen&Overy waren im zweiten Quartal 87 der Käufer inländischer Unternehmen ausländische Erwerber.
Ein weiterer Trend im ersten Halbjahr ist die wieder steigende Aktivität von Private-Equity-Gesellschaften. Diese reinen Finanzinvestoren sind wieder – auf niedrigem Niveau – im Geschäft. Sie bekommen auch wieder von den Banken Geld für Übernahmen. Ihnen droht aber nach Ansicht von Gollnick zunehmend Konkurrenz durch die Family Offices, die das Vermögen reicher Familien verwalten. Diese Vermögensverwaltungen beteiligen sich nach Gollnicks Beobachtungen lieber direkt an Unternehmen als über Beteiligungsgesellschaften.
2012 kennzeichnet das dritte erste Halbjahr ohne Mega-Übernahme im Volumen von mehr als 5 Milliarden Euro. Die Anzahl von abgeschlossenen Transaktionen im Volumen von mehr als 1 Milliarde Euro hat sich wieder reduziert von sieben im ersten Halbjahr 2011 auf vier. Entsprechend ist das Gesamtvolumen der vollzogenen größten zehn Übernahmen sehr deutlich gesunken von 18,8 auf 10,3 Milliarden Euro.
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Angeführt wird die Rangliste erstmals seit zwei Jahren nicht von einem Verkauf (hier war Eon zweimal Spitzenreiter), sondern wieder von einer Akquisition durch ein deutsches Unternehmen. Das deutsche Softwareunternehmen SAP erwarb für 2,5 Milliarden Euro die amerikanische Success Factors, die Cloud-Applikationen für die Computerwolke anbietet. Diese Transaktion ist wieder ein Beispiel dafür, dass öffentliche Übernahmen durch deutsche Unternehmen freundlich und geräuschlos ablaufen. Allerdings hat SAP im Rahmen des freundlichen Übernahmeangebots auch einen hohen Aufschlag von 52 Prozent auf den Schlusskurs bezahlt.
Erfolgreich in den Vereinigten Staaten war auch Fresenius Medical Care mit der Übernahme von Liberty Dialysis Holdings, der Holdinggesellschaft der beiden amerikanischen Unternehmen Liberty Dialysis und Renal Advantage, für 1,7 Milliarden Dollar (1,31 Milliarden Euro) (Platz 3). Allerdings hatte sich Fresenius Medical Care zuvor bereits für zusätzliche rund 300 Millionen Dollar an Renal Advantage beteiligt, so dass der Gesamtaufwand (vor Desinvestitionen) sogar 2,0 Milliarden Dollar ausmacht. Die amerikanischen Kartellbehörden haben die Transaktion mit der Auflage genehmigt, dass Fresenius 62 Dialysekliniken in den Vereinigten Staaten verkauft. Abzüglich des Veräußerungserlöses für diese Dialysekliniken beträgt der von Fresenius im Nachgang publizierte Kaufpreis rund 1,5 Milliarden Dollar.
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Übernahmemarkt: Deutschland bleibt großer Exporteur von Unternehmen
Übernahmemarkt
Deutschland exportiert seine Unternehmen
Immer mehr deutsche Firmen werden von ausländischen gekauft. 196 waren es im ersten Halbjahr. Experten sehen darin ein Lob für die deutschen Unternehmen.
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